NEU: Ab 1. Januar 2016 Anreizprogramm Energieeffizienz APEE

Das APEE soll den Austausch besonders ineffizienter Altanlagen fördern und gewährt einen zusätzlichen Bonus zum Marktanreizprogramm MAP.

Seit 1. April 2016 gelten die neuen Förderrichtlinien zum Marktanreizprogramm MAP für erneuerbare Energien

  • Die Förderung von Trinkwasseranlagen wurde wieder eingeführt
    Der Fördersatz beträgt 50 €/m2 Kollektorfläche, mindestens aber 500 €

  • Der Fördersatz für solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung steigt auf 140 €/m2 (bisher 90 €/m2)
    Der Basissatz liegt bei mind. 2.000 €. 
     
  • Innovationsförderung für große Kollektorflächen
    Anlagen von 20 bis 100 m² Kollektorfläche, die der Trinkwasserbereitung dienen, erhalten im Neubau einen Fördersatz von 75 €/m² Kollektorfläche, im Altbau werden 100 €/m² gewährt.
    Dient die Anlage auch der Heizungsunterstützung steigt der Fördersatz auf 200 €/m² im Altbau und 150 € im Neubau.

  • Erzeugt die Solarthermieanlage Prozesswärme, können bis zu 50 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskostengefördert werden.

  • Pelletskessel erhalten eine Förderung von mindestens 3.000 €.
    Das entspricht einer Erhöhung von 600 €. Enthält der Kessel schon einen Pufferspeicher, steigt die Förderung auf 3.500 €. Oberhalb des Mindestsatzes gilt ein Fördersatz von 80 €/kW. Bei Pelletsöfen mit Wassertasche wurde die Mindestförderung auf 2.000 € festgesetzt.

  • Smart-Grid Bonus für Wärmepumpen
    Erstmals erhalten Wärmepumpen eine Bonusförderung von bis zu 500 €, wenn sie ein Lastmanagement zulassen. Die am meisten genutzte Wärmepumpe, die Luft-/Wasser-Wärmepumpe, erhält nach aktuellem Stand ab 1. April eine Förderung von 40 € /kW, wobei es auch hier eine Mindestförderung für kleine Anlagen gibt. Diese liegt bei 1.500 € für leistungsgeregelte und monovalente Wärmepumpen. Andere Luftwärmepumpen erhalten 1.300 € als Mindestsatz.

  • Höhere Sätze für Erdwärmepumpen
    Diese erhalten eine Förderung von 100 € pro installiertem Kilowatt Leistung. Die Mindestförderung für kleinere Anlagen liegt für Erdwärmepumpen mit Erdsonden bei 4.500 €. Alle weiteren Erdwärmepumpen erhalten mindestens 4.000 €. Ähnlich der Biomasse ist auch eine 30-%-Förderung für Wärmepumpen vorgesehen, die der Erzeugung von Prozesswärme dienen. 

Hilfreiche Links bzw. Downloads:

 

 

Solare Prozesswärme

Bis zu 50 Prozent der Investitionskosten werden bezuschusst, wenn Unternehmen in solare Prozesswäremanlagen investieren. Förderfähig sind auch Kosten, die durch die Anpassung der Industrieprozesse an die Solarenergie entstehen.

Interessierte Investoren für Prozesswärme (bis 1000 Quadratmeter Kollektorfläche) haben künftig die Wahl zwischen einem KfW-Kredit mit 50-prozentigem Tilgungserlass und einem BAFA-Zuschuss in gleicher Höhe.