
Solare Brauchwassererwärmung und Heizungs-
unterstützung
Der effizienteste Weg, Solarenergie zu nutzen ist die direkte Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme. Durch die Installation einer Solaranlage macht man sich unabhängig von zukünftigen Energieengpässen - die Sonne schickt keine Rechnung. Erhebliche Energieeinsparung ist dadurch möglich.
Bei der Nutzung solarer Wärme unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten:

1. Solarwärme zur Brauchwassererwärmung
Eine Solaranlage besteht aus vier Hauptkomponenten, dem Sonnenkollektor, dem Pufferspeicher, der Solarsteuerung und der Pumpengruppe.
An rund 200 Tagen im Jahr ist eine solare Brauchwassererwärmung in unseren Breiten realistisch und ermöglicht, den Heizkessel im Sommer komplett abzuschalten. Im Winter wärmt die Solaranlage das Brauchwasser vor und erlaubt auch so erhebliche Einsparungen beim Energiebedarf. Über das Jahr gesehen sinkt der Verbrauch konventioneller Energieträger für die Brauchwassererwärmung um zwei Drittel. Auch die Wasch- und Spülmaschine lassen sich in den solaren Warmwasserkreislauf integrieren. Das spart zusätzlich teuren Strom.
Pro Person kalkuliert man 1,5 m2 Kollektorfläche und 70 bis 100 Liter Boilervolumen. Für eine vierköpfige Familie reichen in der Regel eine 6 m2 große Kollektorfläche und ein 300-Liter-Boiler.

2. Brauchwasserwärmung und Heizungsunterstützung
Die rechte Grafik verdeutlicht in vereinfachter Form das Solarwärmeheizkonzept.
Um die Raumheizung effektiv unterstützen zu können, müssen die Solaranlage entsprechend größer ausgelegt und ein Pufferspeicher eingebaut werden, der in seinem Volumen mindestens 50 l pro m2 Kollektorfläche umfassen soll.
Die Grafik macht gleichfalls deutlich, dass in der Regel, sofern es sich nicht um ein Sonnenhaus mit 100 %-iger solarer Deckung handelt, eine Zuheizung durch eine zusätzliche Wärmequelle des Speichers notwendig ist. Um auch bei der Zuheizung möglichst unabhängig von Strom und teuren fossilen Energieträgern zu sein, bietet soleg zur Anlagenergänzung eine große Auswahl an Holzheizungsmöglichkeiten.
Wie hoch der solare Deckungsgrad letztendlich ist, hängt nicht nur von der Größe der Solaranlage (Kollektorfläche, Pufferspeicher) ab, sondern auch von der Wärmedämmung des Hauses, seiner Ausrichtung zur Sonne uvm.
soleg liefert für jede Anwendung Pufferspeicher, Kombispeicher und Zubehör in hoher Qualität. Solarkollektoren werden in unserem Hause in Maßanfertigung hergestellt. Sowohl großflächige Kollektoren als Dach- und Fassadenkollektoren, sogenannte Kranmodule mit bis zu 12 m2 Fläche, als auch Kollektor-Sonderformen sind möglich.
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